Maserati (B)Log-Book: Stil pur – Maserati Mistral by Frua

Der Maserati Mistral lässt sich von allen 6-Zylinder-Doppelzündern am besten fahren, denn er verfügt über das beste Leistungsgewicht (PS/KG), die am leichtesten gängige Lenkung sowie den angenehmsten Innenraum. Beeindruckend ist die Karosserie – vor allem, wenn die Autos auf originalbereiften 16“ Speichenrädern (185R16) stehen (siehe Bild oben).  Schönheit, Eleganz und Sportlichkeit der Karosserie lassen sich am besten erkennen, wenn der ein Wagen in einer leeren Räumlichkeit zu betrachten ist.

 

HINTERGRÜNDE

Der Maserati Mistral ist das letzte Maserati-Modell, das mit dem 6-Zylinder-Doppelzündermotor ausgeliefert wurde – als Coupé insgesamt 828 Mal. Die Karosserie wurde von Pietro Frua, einem weiteren berühmten Italienischen Karosseriebauer der Nachkriegszeit gestaltet:

 

Die Designelemente des Mistrals wurden über  die – ebenfalls von Frua gezeichneten – Modelle Renault Floride, Maserati Quattroporte und insbesondere den Maserati 5000GT entwickelt.

 

 

Herausragende Gestaltungselemente sind die großen Glasflächen, verbunden mit einer sehr niedrigen Gürtellinie, die Glaskuppel an der Heckklappe, die Frontpartie und der Kühlergrill – im Übrigen der allererste Lufteinlass der unter der Frontstoßstange angeordnet ist. Obwohl der Maserati Mistral nach dem Maserati Sebring auf den Markt kam, folgt die Karosseriestruktur noch dem Sebring Vorgänger 3500GT von Touring: Ein Chassis aus Stahlblechen und Stahlrohren, über das eine Aluminiumhaut gelegt wurde. Im Vergleich zum 3500GT (Touring) ist jedoch bereits eine deutlich steifere Konstruktion mit massiven, verstärkten Schwellern zu erkennen. Insgesamt eine Struktur, deren Restauration höchste handwerkliche Fähigkeiten erfordert.

 

 

ANKÜNDIGUNG
Freuen Sie sich auf Einblicke in das Interior Design der klassischen Maseratis der 50er und 60er Jahre in unserem übernächsten Blog-Beitrag.